HÖRDE MON AMOUR

Vom Erzähltheater zum Erzählfilm

Ich wollte ursprünglich in Dortmund Hörde ein Projekt mit mehreren Laien und drei professionellen Bühnenmenschen machen. Da wir in der aktuellen Lage nicht – wie vorgesehen – im Hansa Theater das ProjektHörde Mon Amour im November 2020 zeigen können, werden wir es umwandeln in ein Erzählprojekt mit filmischen Mitteln. Das Ergebnis wird noch in diesem Jahr sowohl im Netz, sowie auf einigen Hügeln von Hörde über qr codes zur Verfügung stehen.

Zwei Schauspielerinnen vom Theater Dortmund sowie die Autorin werden unter professionellen Bedingungen die Texte einlesen, die ursprünglich für das Erzähltheater Hörde Mon Amour gedacht waren und bereits fertig sind. Eine Musikerin wird die Aufnahmen am Klavier und mit Gesang begleiten.

Ein Kameramann wird in der Regie der Autorin  Rundgänge Am Winterberg und über andere Hügel von Hörde machen. Anschließend werden Text und das Bildmaterial so montiert, dass sich ein poetisches Spannungsfeld ergibt. Denn das Poetische ist – wie das Private – auch immer politisch.

Die Heimatexperten, die es schon sind oder noch werden wollen,  werden an einem gesonderten Termin sich und ihre jeweilige Erzählinsel zum Thema Heimat Hörde aufnehmen lassen. Dieses Ton-Bild- Material ( ca 30 Minuten) wird in das Material der Hügel von Hörde (ca 45 Minuten) einmontiert.

Mitwirkende: Marlena Keil, Ekkehard Freye, Judith Kuckart

Gesang/Klavier: Laila Stromberg

Heimatexperten: Marlene Paul, Julia Salmi-Maas und Grégoire Salmi, Silke Hackbarth und Norbert Hackbarth, Ubbo de Boer, Ulrike Rüthing-Vollmer

Idee/Text/Regie: Judith Kuckart

Mitarbeit: Tabea Sieben

Kamera/Schnitt: Martin Rottenkolber

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