NOCH MEHR FRAGEN

Welches Geheimnis hat Dortmund? Liegt etwa ein totes Mädchen im Hafen, das jetzt, nach Jahrzehnten entdeckt wird? Die Spur führt in die Stadtverwaltung? Ist Dortmund enkeltauglich? Könnte das DEPOT zu einem Labor für einen anderen Alltag erweckt werden? Ist die Kunst in dieser Stadt Motor oder Alibi? Oder …

WEITERE FRAGEN AN DORTMUND

4. Was bezeichnen Sie als Heimat? a. ein Dorf b. eine Stadt, oder ein Kiez darin c. einen Sprachraum d. eine Landschaft e. eine Wohnung f. Ihr Bett? g. einen Menschen? h. Rituale? … oder einen Turnverein? Wenn ja, welchen? 5. … und wo ist das hier?

FRAGEN AN DORTMUND

1. Was ist hier Heimat? Westfalen? Das Ruhrgebiet? Ganz Dortmund? Oder nur Aplerbeck? Die Nordstadt? Das Kreuzviertel? Der Rombergpark? Oder das Chancencafé Nähe Borsigplatz? Oder eine Buchhandlung namens transfer in Hörde? Oder? 2. Worauf könnte man verzichten? auf Heimat auf Vaterland auf ein Zuhause auf einen Lebensmittelpunkt auf …

ZONE 5

Ein Zug kommt näher, lässt Fenster klappern, Gläser zittern und den Tisch auch, wie ganz am Anfang, als ein Äffchen schlafend im Bett der Mutter lag, weil der Vater in die Zone gegangen war. Ein Äffchen, das uns beim Zuschauen zuschaut.

ZONE 4

Der einsame Turm beim Birkenwald, der Wind, der aus dem Nichts aufkommt und durch die Blätter streift, der orang lodernde Scheiterhaufen, den es einmal gab und nicht mehr gibt, das Gefühl, dass Erinnerungen in der Landschaft spuken, all das sagt mir: Alles, was einmal Wirklichkeit war, kann wiederkommen.

ZONE 3

Ich weiß noch genau, dass ich als Acht-oder-Neujährige oft mit Freunden zum Spielen ihn solche verlassenen Zonen aufbrach. Sie waren vergessenes, oft verbotenes Gelände. Erwachsene gerieten nur aus Versehen dorthin, oder weil sie irgendwelche Heimlichkeiten hatten. Wir Kinder aber dachten an solchem Orten alle das gleiche: wir sind …

ZONE 2

Ich sah Tarkovskijs „Stalker“, und da kommt eine Szene vor – mit einem Vogel, der durch einen Raum aus Sand fliegt. Und genau das hatte ich mein Leben lang geträumt, oder wenigstens bis ich zehn war. Seit ich den Film gesehen habe, träume ich es nicht mehr, aber …