<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Stadtbeschreiberin Judith Kuckart Archive - Litauf!</title>
	<atom:link href="https://litauf.ruhr/category/stadtbeschreiberin-judith-kuckart/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://litauf.ruhr/category/stadtbeschreiberin-judith-kuckart/</link>
	<description>Die Stadtbeschreiberin kommt!</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Jun 2022 12:40:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/07/cropped-litauf-32x32.png</url>
	<title>Stadtbeschreiberin Judith Kuckart Archive - Litauf!</title>
	<link>https://litauf.ruhr/category/stadtbeschreiberin-judith-kuckart/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Nochmals TSCHÜSS UND AUF WIEDERSEHEN</title>
		<link>https://litauf.ruhr/nochmals-tschuess-und-auf-wiedersehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 20:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=609</guid>

					<description><![CDATA[<p>21.1.2021 Abschied von Dortmund. Anfang August 2020 kam ich. Es war Nacht und sehr heiß. Es folgten Monate, die wie Jahre waren, im Nachhinein gesehen. Morgen ziehe ich zurück nach Berlin. Eigentlich dachte ich, es schneit. Tut es nicht. Ich fahre trotzdem. Aber ich komme wieder. Es gibt eine Lesung nachzuholen. Es gibt ein Open Air Kino für HÖRDE MON ... <a href="https://litauf.ruhr/nochmals-tschuess-und-auf-wiedersehen/" class="more-link">Read More</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/nochmals-tschuess-und-auf-wiedersehen/">Nochmals TSCHÜSS UND AUF WIEDERSEHEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>21.1.2021</p>



<p>Abschied von Dortmund.</p>



<p>Anfang August 2020 kam ich. Es war Nacht und sehr heiß.</p>



<p>Es folgten Monate, die wie Jahre waren, im Nachhinein gesehen.</p>



<p>Morgen ziehe ich  zurück nach Berlin.</p>



<p>Eigentlich dachte ich, es schneit.</p>



<p>Tut es nicht.</p>



<p>Ich fahre trotzdem.</p>



<p>Aber ich komme wieder. Es gibt eine Lesung nachzuholen. Es gibt ein Open Air Kino für HÖRDE MON AMOUR mit zu initiieren.</p>



<p>Vor allem gibt es Menschen, die ich in den letzten sechs Monaten traf und gern wiedertreffen möchte.</p>



<p>Also: Tschüss und auf Wiedersehen,  vorläufig</p>



<p>Judith Kuckart</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/nochmals-tschuess-und-auf-wiedersehen/">Nochmals TSCHÜSS UND AUF WIEDERSEHEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tschüss und Auf Wiedersehen</title>
		<link>https://litauf.ruhr/tschuess-und-auf-wiedersehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2021 09:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=604</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/tschuess-und-auf-wiedersehen/">Tschüss und Auf Wiedersehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="748" height="1024" src="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt-748x1024.png" alt="" class="wp-image-605" srcset="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt-748x1024.png 748w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt-219x300.png 219w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt-110x150.png 110w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt-768x1051.png 768w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt-100x137.png 100w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2021/01/Unbenannt.png 935w" sizes="(max-width: 748px) 100vw, 748px" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/tschuess-und-auf-wiedersehen/">Tschüss und Auf Wiedersehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MEET AND GREET</title>
		<link>https://litauf.ruhr/meet-and-greet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 16:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=599</guid>

					<description><![CDATA[<p>17. Januar 11:00 Uhr MEET AND GREET Einladung zur virtuellen Matinée mit Dortmunds Stadtbeschreiberin Judith Kuckart „Nachdenken mit Sonne ist besser als Nachdenken ohne Sonne“, das ist das Motto der ersten Stadtbeschreiberin für Dortmund. Sie wohnt seit August 2020&#160; in der Dortmunder Nordstadt, am Borsigplatz. An diesem Vormittag spricht sie über ihre Zeit in Dortmund, über ihren Film Hörde Mon ... <a href="https://litauf.ruhr/meet-and-greet/" class="more-link">Read More</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/meet-and-greet/">MEET AND GREET</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>17. Januar 11:00 Uhr</p>



<p><strong><u>MEET AND GREET</u></strong></p>



<p><strong>Einladung zur virtuellen Matinée mit Dortmunds Stadtbeschreiberin Judith Kuckart</strong></p>



<p></p>



<p>„Nachdenken mit Sonne ist besser als Nachdenken ohne Sonne“, das ist das Motto der</p>



<p>ersten Stadtbeschreiberin für Dortmund.</p>



<p>Sie wohnt seit August 2020&nbsp; in der Dortmunder Nordstadt, am Borsigplatz.</p>



<p>An diesem Vormittag spricht sie über ihre Zeit in Dortmund, über ihren Film <strong>Hörde Mon Amour&nbsp; </strong><a href="https://www.literaturgebiet.ruhr/magazin/">https://www.literaturgebiet.ruhr/magazin/</a> den sie mit „Heimatexperten“ vor Ort gedreht hat, und sie beantwortet die Fragen der Gäste.</p>



<p>Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt über diesen Link:https://www.edudip.com/de/webinar/meet-and-greet/679262</p>



<figure class="wp-block-embed"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.edudip.com/de/webinar/meet-and-greet/679262
</div></figure>



<p>Die Moderation übernimmt der WDR-Journalist Stefan Keim.</p>



<p>Eine Veranstaltung von VHS, Kulturbüro, Stadt-und Landesbibliothek.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/meet-and-greet/">MEET AND GREET</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Heimat zu erfahren und zu schildern sei: Judith Kuckarts Dortmunder Hörfilm „Hörde mon Amour“</title>
		<link>https://litauf.ruhr/wie-heimat-zu-erfahren-und-zu-schildern-sei-judith-kuckarts-dortmunder-hoerfilm-hoerde-mon-amour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 17:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=596</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dortmund vergibt bekanntlich (und endlich) ein Literaturstipendium. Das temporäre Amt, das andernorts meist Stadtschreiber(in) heißt, nennt sich hier Stadtbeschreiber*in. Die literarisch etablierte Judith Kuckart hat den Anfang gemacht. Ihr Dortmunder Aufenthalt begann im August und dauert bis Ende Januar 2021. Leider wurde auch ihre Tätigkeit von Corona eingeschränkt. Anders als vorgesehen, hat sie keine theatrale Umsetzung ihrer Ortserkundungen verwirklichen können, ... <a href="https://litauf.ruhr/wie-heimat-zu-erfahren-und-zu-schildern-sei-judith-kuckarts-dortmunder-hoerfilm-hoerde-mon-amour/" class="more-link">Read More</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/wie-heimat-zu-erfahren-und-zu-schildern-sei-judith-kuckarts-dortmunder-hoerfilm-hoerde-mon-amour/">Wie Heimat zu erfahren und zu schildern sei: Judith Kuckarts Dortmunder Hörfilm „Hörde mon Amour“</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dortmund vergibt bekanntlich (und endlich) ein Literaturstipendium. Das temporäre Amt, das andernorts meist Stadtschreiber(in) heißt, nennt sich hier Stadt<em>be</em>schreiber*in. Die literarisch etablierte <a href="https://www.revierpassagen.de/105676/dortmunds-stadtbeschreiberin-judith-kuckart-heftige-kindheit-im-schatten-der-hoerder-hochoefen/20200211_1853">Judith Kuckart hat den Anfang gemacht</a>. Ihr Dortmunder Aufenthalt begann im August und dauert bis Ende Januar 2021. Leider wurde auch ihre Tätigkeit von Corona eingeschränkt. Anders als vorgesehen, hat sie keine theatrale Umsetzung ihrer Ortserkundungen verwirklichen können, sondern einen rund einstündigen „Hörfilm“ produziert. Es ist ein „Heimatfilm“ ganz eigener Art.</strong></p>



<p>Die 1959 in Schwelm geborene <a href="https://judithkuckart.de/">Judith Kuckart</a> hat als Kind – aus traurigen familiären Gründen – „vier oder fünf Sommer“ im Dortmunder Ortsteil Hörde verbracht und kennt also noch das Alltagsleben in der früheren Stahlwerksgegend. In jenen Jahren war sie etwa 9 bis 14 Jahre alt. „Hörde war eine Schule fürs Leben“, sagt sie. Und Hörde sei für immer Teil ihrer „inneren Landschaft“. Ein „Downtown“ Dortmund, also eine zentrale Innenstadt, habe es für sie damals nicht gegeben. Folglich trägt der Film den Vorort liebevoll im Titel: „Hörde mon Amour“.</p>



<p><strong>Westfälische Witterung</strong> &#8230; [<a href="https://www.revierpassagen.de/111663/wie-heimat-zu-erfahren-und-zu-schildern-sei-judith-kuckarts-dortmunder-hoerfilm-hoerde-mon-amour/20201229_2020" target="_blank" rel="noreferrer noopener">weiterlesen</a>]



<p>Auf <a href="https://www.revierpassagen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RevierPassagen.de</a> publiziert am <a href="https://www.revierpassagen.de/111663/wie-heimat-zu-erfahren-und-zu-schildern-sei-judith-kuckarts-dortmunder-hoerfilm-hoerde-mon-amour/20201229_2020">29. Dezember 2020</a> von <a href="https://www.revierpassagen.de/author/fuchs">Bernd Berke</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/wie-heimat-zu-erfahren-und-zu-schildern-sei-judith-kuckarts-dortmunder-hoerfilm-hoerde-mon-amour/">Wie Heimat zu erfahren und zu schildern sei: Judith Kuckarts Dortmunder Hörfilm „Hörde mon Amour“</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WDR 3: Liebeserklärung an ein Stück Dortmund</title>
		<link>https://litauf.ruhr/wdr-3-liebeserklarung-an-ein-stuck-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 10:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=565</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hörde mon Amour WDR 3 Mosaik. 23.12.2020. 08:31 Min.. Verfügbar bis 23.12.2021. WDR 3. &#8222;Hörde Mon Amour&#8220; sollte ein Theaterprojekt werden. Durch Corona feiert das Stück nun am 24.12. als Hörfilm Premiere. Gespräch mit der Regisseurin und Schriftstellerin Judith Kuckart. Audio https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-liebeserklaerung-an-ein-stueck-dortmund-100.html</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/wdr-3-liebeserklarung-an-ein-stuck-dortmund/">WDR 3: Liebeserklärung an ein Stück Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Hörde mon Amour</h3>



<p>WDR 3 Mosaik. 23.12.2020. 08:31 Min.. Verfügbar bis 23.12.2021. WDR 3.</p>



<p>&#8222;Hörde Mon Amour&#8220; sollte ein Theaterprojekt werden. Durch Corona feiert das Stück nun am 24.12. als Hörfilm Premiere. Gespräch mit der Regisseurin und Schriftstellerin Judith Kuckart.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Audio</h4>



<p><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-liebeserklaerung-an-ein-stueck-dortmund-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-liebeserklaerung-an-ein-stueck-dortmund-100.html</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/wdr-3-liebeserklarung-an-ein-stuck-dortmund/">WDR 3: Liebeserklärung an ein Stück Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Judith Kuckart: „Hörde Mon Amour“</title>
		<link>https://litauf.ruhr/judith-kuckart-hoerde-mon-amour/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 21:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=561</guid>

					<description><![CDATA[<p>Literatur und Film Die Schriftstellerin als Filmemacherin. Judith Kuckart dreht einen &#8222;Hörfilm&#8220; über Dortmund-Hörde. Auf literaturgebiet.ruhr erzählt sie davon. Erste Presse-Stimmen zum Film .. ich fand schon den Start sehr schön mit der dunkelhäutigen Frau, die so gut gelaunt sagt, die Leute in Hörde wären ganz anders gewesen, und wie jetzt alles sich verändert hat. Und auch sonst – das ... <a href="https://litauf.ruhr/judith-kuckart-hoerde-mon-amour/" class="more-link">Read More</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/judith-kuckart-hoerde-mon-amour/">Judith Kuckart: „Hörde Mon Amour“</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Literatur und Film</h4>



<p>Die Schriftstellerin als Filmemacherin. Judith Kuckart dreht einen &#8222;Hörfilm&#8220; über Dortmund-Hörde. Auf <strong><a href="https://www.literaturgebiet.ruhr/magazin-beitrag/judith-kuckart-hoerde-mon-amour/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">literaturgebiet.ruhr</a></strong> erzählt sie davon.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Erste Presse-Stimmen zum Film</h4>



<p>.. ich fand schon den Start sehr schön mit der dunkelhäutigen Frau, die so gut gelaunt sagt, die Leute in Hörde wären ganz anders gewesen, und wie jetzt alles sich verändert hat. Und auch sonst – das Thema Heimat in Bezug auf Ruhrgebiet betrifft mich natürlich sehr.</p>



<p>… beeindruckend und sehr schön umgesetzt.</p>



<p>…ich habe mir den Film gestern Abend angeschaut. Ich finde das Format sehr schön: Man kann mit der langsamen Kameraführung sehr gut zuhören, der Fokus liegt beim gesprochenen Wort, trotzdem bekommt man eine Vorstellung der Kulisse von früher!</p>



<p>… das ist ein großartiger film geworden<br>mit sprechenden gesichtern, geheimnisvollen worten, sätzen, pflanzen, gichtgasleitungen, häusern, fabriken, kinos<br>schön, dass die heimatexpertenkomplizen sich (mit dem zuschauer) selbst zuhören<br>spannend, rührend<br>ein taschentuchfilm<br>eine entdeckungsreise<br>eine schöne linie von allemagne neuf zero zu hörde mon amour<br>viel leichtere bedeutungsschwere in deiner geschichte<br>viel genaueres hinsehen im wandernden auge der kamera<br>und selbst die graugans spielt mit</p>



<p>… ist sehr klasse geworden: und offenbar ist das low-budget format ja dem Ort höchst angemessen.</p>



<p>… ich habe wieder einmal verstanden, warum ich gerne hier lebe. Insofern ist es auch ein Film über mich: Heimat sind Menschen, unter denen man sich gut fühlt. Nicht unbedingt Freundschaft, aber emotionale Nähe, egal wo (und das Ruhrgebiet ist ein guter Boden für so etwas). In entsprechender Gesellschaft denke ich mich selbst auf russischen Datschen oder süditalienischen Terrassen manchmal hierher.</p>



<p>… das ist ein sehr schöner, amüsanter und lehrreicher Film.</p>



<p>Die Chronik, die Berichte, Familiengeschichten und tiefgehende und weitreichende Reflexionen über den Begriff Heimat, die Kamera hat sprechende Bilder gefunden (eine meiner Lieblingssequenzen: die Wildgärtner, natürlich). Ausgezeichneter Ton, es macht Spaß zu schauen und die Ohren aufzusperren. Es löst Gedanken aus.</p>



<p>Die Geschwindigkeit der Veränderung unserer Leben.</p>



<p>Als ich vor Jahren Hamburg-Niendorf, den Ort meiner Kindheit, aufsuchte, konnte ich mich kaum noch orientieren und allein der bulgarische Straßensänger am Niendorfer Markt gab mir das Gefühl zuhause zu sein.</p>



<p>Inzwischen ist die Dortmunder Nordstadt mein Lebensmittelpunkt, schon über die Hälfte meines Lebens. Es fühlt sich richtig an, hier zu sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/judith-kuckart-hoerde-mon-amour/">Judith Kuckart: „Hörde Mon Amour“</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WAZ: Der Sommer am Winterberg</title>
		<link>https://litauf.ruhr/waz-der-sommer-am-winterberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 16:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=555</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Hörde mon Amour”: Judith Kuckart spürt in ihrem Film Heimatfragen und persönlichen Erinnerungen nach Link zum Film</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/waz-der-sommer-am-winterberg/">WAZ: Der Sommer am Winterberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Hörde mon Amour”: Judith Kuckart spürt in ihrem Film Heimatfragen und persönlichen Erinnerungen nach</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="722" src="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-1024x722.jpg" alt="" class="wp-image-556" srcset="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-1024x722.jpg 1024w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-300x212.jpg 300w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-150x106.jpg 150w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-768x541.jpg 768w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-100x71.jpg 100w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ-1184x835.jpg 1184w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Film_WAZ.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>WAZ vom 17.12.2020</figcaption></figure>



<p><a href="https://litauf.ruhr/hoerfilm-von-judith-kuckart/">Link zum Film</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/waz-der-sommer-am-winterberg/">WAZ: Der Sommer am Winterberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hörfilm HÖRDE MON AMOUR</title>
		<link>https://litauf.ruhr/hoerfilm-von-judith-kuckart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 22:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Judith Kuckart]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfilm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Hörfilm von Judith Kuckart ist ab dem 24.12.2020 im Youtube-Kanal des literaturhaus.dortmund online. Bitte klicken Sie auf den unteren Link, um den Literaturhaus-Youtube-Kanal zu besuchen. Bitte beachten Sie, dass dort die Datenschutzrichtlinien von Youtube gelten.Hörfilm von Judith Kuckart: https://youtu.be/v9iAHql-NJI Hörfilm: Hörde mon Amour – Gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, durch Heimat ... <a href="https://litauf.ruhr/hoerfilm-von-judith-kuckart/" class="more-link">Read More</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/hoerfilm-von-judith-kuckart/">Hörfilm HÖRDE MON AMOUR</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div style="height:48px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Der Hörfilm von Judith Kuckart ist ab dem 24.12.2020 im <a href="https://youtu.be/v9iAHql-NJI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Kanal des literaturhaus.dortmund</a> online. Bitte klicken Sie auf den unteren Link, um den Literaturhaus-Youtube-Kanal zu besuchen. </strong>Bitte beachten Sie, dass dort die Datenschutzrichtlinien von Youtube gelten.<strong><br>Hörfilm von Judith Kuckart: <a href="https://youtu.be/v9iAHql-NJI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://youtu.be/v9iAHql-NJI</a></strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://youtu.be/v9iAHql-NJI" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="3826" height="2150" src="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube.png" alt="" class="wp-image-576" srcset="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube.png 3826w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-300x169.png 300w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-1024x575.png 1024w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-150x84.png 150w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-768x432.png 768w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-1536x863.png 1536w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-2048x1151.png 2048w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-100x56.png 100w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_YouTube-1184x665.png 1184w" sizes="(max-width: 3826px) 100vw, 3826px" /></a><figcaption><a href="https://youtu.be/v9iAHql-NJI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link zum Film „Hörde mon Amour”</a> <a href="https://youtu.be/v9iAHql-NJI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf Youtube</a></figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center hinweis">Hörfilm: Hörde mon Amour – Gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, durch Heimat ist Dortmund, die Stadt Dortmund, das Kulturbüro Dortmund sowie in Kooperation mit dem literaturhaus.dortmund, der Stadt- und Landesblibliothek Dortmund und der VHS Dortmund</p>



<div style="height:48px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Erzähltheater zum Hörfilm</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Die ursprüngliche Idee</h4>



<p>Meine Idee war ursprünglich ein Hörde-Erzähltheater in mehreren Stationen für alle, die Heimatexperten sind oder es noch werden wollen. Ich wollte mit einem kleinen Ensemble von drei Profis sowie mit einem knappen dutzend Bewohnern aus Dortmund ein mehrschichtiges Hörde erkunden, diesen Ort, der auch ein Ort meiner eigenen Erinnerung ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Erzählanlass</h4>



<p>Ich habe bis zum Alter von 14 Jahren aus (traurigen) familiären Gründen einen Teil der Kindheit <em>Am Winterberg 72</em> in Dortmund Hörde verbracht. Hörde ist eine Station meines Lebens, an der ich viel über das Leben gelernt habe.<br>Hörde war also eine Schule fürs Leben?<br>Ja.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie aus dem Theaterprojekt ein Filmprojekt wurde</h4>



<p>Jemand, der die Schule des Lebens in Hörde besucht hat, weiß, dass es in eben diesem Leben oft anders kommt als man denkt. In unserem Fall kam Corona und jagte uns aus hygienetechnischen Gründen von einem Ort zum nächsten. Die Straßenzüge Am Winterberg/ Am Sommerberg – ursprünglich als Spielort gedacht – waren nicht mehr möglich. Jede Station, die wir besuchen wollten, war zu klein und hätte bei den Abstandsregeln so gut wie keine Zuschauer zugelassen.<br>Ging also nicht.<br>Wir fanden den Hinterhof zum Wohnzimmertheater Piepenstock. Dort hätten wir das Spielgeschehen auf einen großen roten Kirchenraum, sowie mehrere Schrauberwerkstätten, zwei Ateliers und das Piepenstock selber aufteilen können.<br>Ging nicht.<br>Wir wanderten ins Hansa-Musicaltheater und überlegten, wie wir die Erzählinseln bis in den Garten hinaus verteilen könnten.<br>Ging am Ende auch nicht.<br>Zudem war es zu dem Zeitpunkt nicht mehr möglich, mit dem Ensemble wirklich als „Ensemble“ zu arbeiten. Ensemble heißt „zusammen“. Ensemble ist eine Gruppe von zusammengehörenden, aufeinander abgestimmten Spielern und Spielerinnen. Wir waren zwölf Leute.<br>Ging also auch nicht.<br>So nahmen wir die Kamera.<br>Nein: wir streamten nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hörde Mon Amour</h4>



<p>Hörde Mon Amour ist ein Hörfilm geworden, der autofiktionale Dortmund-Texte von mir und das autobiografische Hörde-Erzählen der Heimatexperten mit der Kamera begleitet. Diese Kamera wandert wie eine einsame Spaziergängerin über die Hügel von Hörde, auf denen immer noch allerhand los ist, wenn man nur genau hinschaut und hinhört. Was eigentlich passiert, passiert im Kopf der Zuschauenden, die den Hörfilm mit ihrem eigenen Erleben und den eigenen Erfahrungen abgleichen. So entsteht ein drittes Bild, nein, entsteht eigenes Kino im Kopf, das seinerseits wieder in Dialog treten kann mit unserem Hörfilm <em><strong>Hörde Mon Amour</strong></em>.</p>



<p><strong>Judith Kuckart, Dezember 2020</strong><br><a href="http://www.judithkuckart.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.judithkuckart.de</a><br><a href="https://litauf.ruhr/judith-kuckart-schreibt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://litauf.ruhr/judith-kuckart-schreibt/</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="1080" src="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited.jpg" alt="" class="wp-image-553" srcset="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited.jpg 1080w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited-300x300.jpg 300w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited-150x150.jpg 150w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited-768x768.jpg 768w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_09-edited-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<h4 class="wp-block-heading">Trailer zum Film</h4>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video controls poster="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HMA_Hoerfilm.jpg" src="https://www.litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Trailer.mp4"></video></figure>



<p><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/hoerfilm-von-judith-kuckart/">Hörfilm HÖRDE MON AMOUR</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/HoerdeMonAmour_Trailer.mp4" length="389755423" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Letzter Buchtipp vor Weihnachten</title>
		<link>https://litauf.ruhr/letzer-buctipp-vor-weihnachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Kuckart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 21:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtbeschreiberin Judith Kuckart]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://litauf.ruhr/?p=524</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab Morgen gibt es wieder so etwas Altmodisches wie eine Fortsetzungsgeschichte. Aber jetzt, zum letzten Mal ein normaler Buchtipp: Das Adressbuch Sophie Calle Bibliothek Suhrkamp Manchmal sinkt Sophie müde und mutlos in einen durchgesessenen Sessel wie diesen hier. Aber sie kann auch glücklich sein. Manchmal, sagt der Sessel Sophie hat das große Talent, dem Leben mehr abzuringen als es freiwillig ... <a href="https://litauf.ruhr/letzer-buctipp-vor-weihnachten/" class="more-link">Read More</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/letzer-buctipp-vor-weihnachten/">Letzter Buchtipp vor Weihnachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab Morgen gibt es wieder so etwas Altmodisches wie eine Fortsetzungsgeschichte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-528" srcset="https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-768x1024.jpg 768w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-225x300.jpg 225w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-113x150.jpg 113w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-1152x1536.jpg 1152w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-1536x2048.jpg 1536w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-100x133.jpg 100w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-1184x1579.jpg 1184w, https://litauf.ruhr/wp-content/uploads/2020/12/Orchidee-1-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>LesArt im Treibhaus</figcaption></figure>



<p>Aber jetzt, zum letzten Mal ein normaler Buchtipp:</p>



<p>Das Adressbuch</p>



<p>Sophie Calle</p>



<p>Bibliothek Suhrkamp</p>



<p></p>



<p></p>



<p>Manchmal sinkt Sophie müde und mutlos in einen durchgesessenen Sessel wie diesen hier.</p>



<p>Aber sie kann auch glücklich sein.</p>



<p>Manchmal, sagt der Sessel</p>



<p>Sophie hat das große Talent, dem Leben mehr abzuringen als es freiwillig hergibt. Sie ist eine Voyeurin, eine Stalkerin, eine großartige Künstlerin. Sie ist eine einsame Jägerin, die sich an die Fußspuren von Fremden heftet, um sich selbst aus ihrer Verlorenheit herauszuführen.</p>



<p>Einer jener Fremden im Leben von Sophie hieß Pierre D. So ist dann alles gekommen. So ist dieses sehr zärtliche, sehr skandalöse Projekt „Das Adressbuch“ entstanden. Sophie hatte im Jahr 1983 ein solches, ein fremdes, tatsächlich gefunden und&nbsp; kopiert, bevor sie es anonym an den Besitzer, jenen gewissen Pierre D., zurückschickte. Dann hat sie begonnen, zu denen, die verzeichnet waren, Kontakt aufzunehmen.</p>



<p>Darunter war auch die Besitzerin eines gewissen Sessels.</p>



<p>Ein Zwilling von diesem hier.</p>



<p>Sophie traf sich mit dieser Sesselbesitzerin, aber auch mit D. ´s Familie, anderen Freunden, Bekannten und einigen Affären und erfuhr so, dass er eine schöne Stimme hat, körperlich aber eher so wirkt, als sei er einem Film der Marx Brothers entsprungen. Mehr und mehr Gespräche erweiterten das Bild. Pierre D. hat sich tatsächlich mit Filmtheorie und eigenen experimentellen Filmarbeiten beschäftigt. Er ist übergangsweise Kommunist gewesen, sagt der eine, aber ein ganz höflicher, affektierter, unterwürfiger, meint ein nächster. Er ist ein homme a femme, der Frauen in Netzstrümpfen und Strapsen liebt, jedoch allein, sehr allein lebt, verrät eine engere Freundin. Verrät sie damit ihn?</p>



<p>Ja, sagt ihr Sessel.</p>



<p>Dass seine Haare nach dem Tod seiner Mutter innerhalb einer Woche grau geworden seien, gibt eine andere Frau namens Martine R. für Sophie zu Protokoll, hat aber offenbar nur eine halbe Stunde Zeit für dieses investigative Treffen. Sophie selbst bemerkt beim Durchstöbern von Pierres D´ s&nbsp; Adressbuch, dass in seiner Handschrift kein Anzeichen von Boshaftigkeit ist, und dass er Menschen, die gestorben sind, nicht ausstreicht, nicht löscht, sondern deren Todesdatum hinter dem Namen notiert. Das muss einer wie ihr gefallen haben. Wer tot ist, ist nicht tot, er wechselt nur die Räume. Er geht durch unsere Träume.</p>



<p>Versteh ich, sagt der Sessel, das verstehe ich gut.</p>



<p>Sophie ist geboren 1953 in Paris, ging nach der Schule auf eine siebenjährige Weltreise und arbeitete als Barfrau, als&nbsp; Zimmermädchen in Venedig, als Hundedompteurin im Zirkus und als Stripteasetänzerin. Nach ihrer Rückkehr nach Paris, wo sie jetzt als eine der bekanntesten Konzeptkünstlerinnen weltweit lebt, fing sie an, Unbekannte zu verfolgen und zu fotografieren. Immer wieder beschäftigt sie sich im Rahmen der „Kunst“ mit der eigenen und den fremden Biografien, so wie sie es schon als Zimmermädchen in Venedig tun musste, wenn sie die Habseligkeiten der Gäste auf Geschichten hin durchschnüffelte. Ja, so ist dann alles gekommen. Sophie verliebt sich offenbar auf eine scheue und aufdringliche Art zugleich in den Besitzer des Adressbuchs, oder wenigstens verliebt sie sich in das Bild, das andere von ihm entwerfen.&nbsp; Sie verliebt sich in eine Kunstfigur&nbsp; oder in ihre eignen Wünsche. Aber Wünsche sind potentielle Handlungen. In 28 Folgen erschienen 1983 ihre investigativen Gespräche in der&nbsp; „Liberation“. Ist das Kunst oder Datenmissbrauch? Ist das ein Affront oder eine Suchanzeige gewesen? Pierre D., bitte finde mich, ich bin schon fast dreißig!!!</p>



<p>Ach, die Menschen, sagt der Sessel.</p>



<p>Als Pierre D. nach langer Abwesenheit&nbsp; zurück nach Paris kommt, ist er über den realistischen Fortsetzung Roman in der Liberation, in der er die Hauptfigur ist,&nbsp; gar nicht erfreut. Wen wundert das? Aber verblüffend für den Leser dieses „Adressbuchs“ &#8211; das jetzt, nach dem Tod von Pierre D. , bei Suhrkamp erschienen ist als ein sehr schönes „Objekt“&nbsp; mit geheimnisvollen Fotos, die auf einer weitere Ebene Zugang zu Sophies Recherche verschaffen und auf der Hälfte des Buches einen stummen, aber irgendwie vorwurfsvollen Sessel zeigen – ja, verblüffend ist tatsächlich, wie vertrauensvoll ein jeder vom Freund erzählte, als wäre er ein Stück von ihm selbst. Mit jeder neuen Begegnung wird Pierre D. in diesem „Adressbuch“ plastischer und zugleich undurchdringlicher. Sophie hört auf, die eigenen Freunde zu sehen und trifft stattdessen die seinen. Aus der Frage: Wer ist Pierre D,. schält sich am Ende eine Nachforschungen in Sachen eigener Person: „Was ist mit mir, was hab ich denn“, muss sich Sophie in jener Zeit gefragt haben. Pierre D. will Sophie auf keinen Fall treffen. Er muss sich gefühlt haben, als hätte sie ihn unerlaubt beim Schlafen beschaut. Sophie Calle bleibt also allein mit dem Bild, das sie sich von ihm gemacht hat.&nbsp; So ist es also zum Äußersten nicht gekommen? Oder doch?</p>



<p>In der Kunst, wenn auch nicht im Leben, vermutet der Sessel.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://litauf.ruhr/letzer-buctipp-vor-weihnachten/">Letzter Buchtipp vor Weihnachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://litauf.ruhr">Litauf! </a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
